Radar Vectors
Nachdem ein Flugzeug die Luftstraßen verlassen hat, und sich dem Zielflughafen nähert, wird es von der Flugsicherung von der festen Anflugroute auf eine freie Richtung (Vector) freigegeben. Somit fliegt der Flugzeug auf einer magnetischen Richtung (in Grad – 0° bis 360°) bis zu einer Richtungsanweisung für den Anflug. Während ein Flugzeug „Radar Vectors“ fliegt, übernimmt der Fluglotse die Verantwortung für die Hindernissfreiheit zum Boden. Um einen Anflugweg zu verlängern (z.B. wegen hohem Verkehrsaufkommen oder noch zu großer Höhe) kann man durch Radar Vectors auf die Anflugstrecke verlängern.
Da man sich bei Radar Vectors außerhalb vorgegebener Routen befindet, sollte man als Pilot immer ein Auge auf die aktuelle Position und Mindestflughöhe haben. Eine Unterschreitung der Mindestflughöhe für den Anflug ist hierbei aber durchaus üblich, z.B. im Anflug auf Zürich auf die Landebahn 34.
© Ben Adam |
|