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 Kamin

Die Berliner Luftbrücke ist eine von den USA und Großbritannien im Winter 1948/49 eingerichtete permanente Flugverbindung zur Versorgung Westberlins.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Berlin fiel in den sowjetischen Einflussbereich, erhielt jedoch einen Sonderstatus, demzufolge es nach den Vorgaben der vier alliierten Siegermächte verwaltet wurde.
Als Antwort auf die am 20. und 21. Juni 1948 in Westdeutschland durchgeführte Währungsreform und auf die Londoner Empfehlungen blockierte die Sowjetunion ab dem 23. Juni 1948 die Land- und Wasserwege zu den Westsektoren Berlins. Nachdem die Sowjetunion am 24.Juni 1948 die Zufahrtswege nach Berlin unterbrochen hatte, errichteten die Alliierten eine Luftbrücke. Täglich wurden bis zu 6300 Tonnen lebensnotwendiger Güter nach Berlin transportiert. Die USA und Großbritannien etablierten daraufhin eine Luftbrücke, um die eigenen und die französischen Truppen sowie die 2,2 Millionen Westberliner mit lebensnotwendigen Gütern zu versorgen. Insgesamt transportierten die "Rosinenbomber" 1,44 Millionen Tonnen Fracht. Mit dieser bedeutendsten zivilen Luftbrücke demonstrierten die USA im Zuge der wachsenden Ost-West-Spannungen ihre Stärke und sicherten sich die Zustimmung der Westdeutschen zu ihrer Politik. Ernst Reuter, der damalige Regierende Bürgermeister Westberlins (bis 1953), wurde legendär durch seine Durchhalteappelle an die Berliner Bevölkerung und seine unbeugsame Haltung während der Blockade. Bei den Feierlichkeiten zum fünfzigsten Jahrestag im Mai 1998 gedachten der amerikanische Präsident Bill Clinton und der (damals noch) deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl in Berlin den Opfern der Luftbrücke. Nachdem die Sowjetunion am 24.Juni 1948 die Zufahrtswege nach Berlin unterbrochen hatte, errichteten die Alliierten eine Luftbrücke. Täglich wurden bis zu 6300 Tonnen lebensnotwendiger Güter nach Berlin transportiert.
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